Erster LANCOM Access-Point mit Linux statt LCOS

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fildercom
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Erster LANCOM Access-Point mit Linux statt LCOS

Beitrag von fildercom » 23 Apr 2019, 20:34

Hallo zusammen,

nun ist es also doch passiert: Statt mit einem LCOS setzt man bei einem neuen Access-Point auf ein Linux, genannt "LCOS LX":
https://www.lancom-systems.de/produkte/ ... ts/lw-500/

Es gibt auch eine Tabelle mit den Unterschieden:
https://www.lancom-systems.de//download ... f&_tid=640

Dabei fällt gleich auf, dass viele lieb gewordene Funktionen des LCOS fehlen. Das finde ich nicht gut!

Ich bin mal auf weitere Reaktionen gespannt...

Gruß
fildercom.
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Re: Erster LANCOM Access-Point mit Linux statt LCOS

Beitrag von marsbewohner » 23 Apr 2019, 21:25

Interessante Entwicklung... bin mal gespannt was sich da die nächsten Monate an Infos noch zu weiter herauskristallisiert, irgendwie hat das so ein bisschen den Geschmack" zugekauft". Letzteres muss nicht per se schlecht sein, aber das Fehlen von Dingen wie SNMP zb. halte ich für größere Installationen mit zentralem Monitoring "spannend".... :G)

Gruß

ua
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Re: Erster LANCOM Access-Point mit Linux statt LCOS

Beitrag von ua » 23 Apr 2019, 22:08

Hi,
wurde auf dem Lanupdate angesprochen, bzw. gezeigt.
Das Ding ist ganz frisch, "wächst" also noch, ist auch hauptsächlich für Projektgeschäft.

VG aus OBC

Udo
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Re: Erster LANCOM Access-Point mit Linux statt LCOS

Beitrag von 5624 » 23 Apr 2019, 23:42

aber das Fehlen von Dingen wie SNMP zb. halte ich für größere Installationen mit zentralem Monitoring "spannend"
Dafür gibt es doch diese Wunderwolke.

Ich würde jetzt mal unterstellen, dass das Gerät keine Eigenentwicklung von LANCOM ist:
1. Normal ist LANCOM bei den Gehäusen ja sehr eigen. Es gab zwar in letzter Zeit mit den LN und den 1900ern neue Gehäuse, aber das CPE-Gehäuse wird ja weiterhin für die meisten Geräte verwendet. Die weißen Gehäuse finde ich, bei entsprechender Oberfläche, besser als diese Möchtegern-Rauchmeldergehäuse.
2. Es gibt Netzteile nur für diese Access Points. Wenn die LANCOM-eigene Entwicklung es schafft, zig Geräte auf dem gleichen 18W-Netzteil zum Laufen zu bringen, warum dann diese Spar-APs nicht?
3. Man entwickelt nicht einfach ein komplett neues Betriebssystem, um dieses dann im Billig-Sektor zu verballern. Wenn geht man hin und baut ein neues Betriebssystem auf, um die Macken des alten zu beheben, also bei LCOS ziemlich viele dieser harten Limits in den Tabellen, bei den Netzwerkports, Multicore-Support.

Ich geh mal davon aus, dass die beim Nachbarn des Switchherstellers die APs zukaufen, die werksseitig mit einem linuxbasierten System ausgeliefert werden. Cloud-Connector reingebastelt, Webinterface mit Paint etwas überarbeitet, fertig ist der Billig-AP.

PS: Es ist ein Zukaufprodukt. Das Gerät hat eine FCC-Zulassung, warum auch immer, Die deutschen Geräte haben keinen entsprechenden Aufdruck. Laut FCC-Prüfprotokoll wurde die Prüfung in Taiwan vorgenommen und das Label des APs weist ganz klar "Made in China" aus.

PPS:Originalhersteller ist Edimax, dort heißt er CAP1300 und ist laut einem Brief von Edimax an die FCC elektrisch vollständig identisch, einzig das Label wurde verändert.
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Re: Erster LANCOM Access-Point mit Linux statt LCOS

Beitrag von cpuprofi » 24 Apr 2019, 07:13

Hallo an Alle,

eigentlich ist die Idee dahinter von Lancom nicht schlecht, wenn die es dann auch schaffen alle LCOS Features in neuen LX zu bringen und beim Preis noch nachbessern würden...

Was mich wundert, der Edimax kann 802.11r/k für schnelles Roaming und SNMP v1, v2c, v3. Warum dass das Lancom LX nicht kann, ist hoffentlich nur eine Zeitfrage... :G)

Grüße
Cpuprofi

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fildercom
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Re: Erster LANCOM Access-Point mit Linux statt LCOS

Beitrag von fildercom » 24 Apr 2019, 08:26

Danke für eure zahlreichen Antworten. Dann ist das also ein OEM-Produkt von Edimax. Deren Seite gibt ein paar weitere Details:
https://www.edimax.com/edimax/mw/cufile ... nglish.pdf

Zumindest das LCOS LX scheint dann nicht ein optisch angepasstes Edimax-OS zu sein, sondern eine teilweise "Eigententwicklung", da Edimax eine Version 1.8.1 als Firmware zum Download bereit hält, während man von einem LCOS LX 4.0 spricht:
https://www.edimax.com/edimax/download/ ... 0/cap1300/

Trotzdem finde ich es schade, dass man die eigenen Unternehmenswerte immer weiter verwässert und teilweise jetzt sogar aus der Hand gibt. Früher galt doch schließlich die Devise: Hard- und Software des Kernportfolios werden in Deutschland entwickelt und bei Auftragsfertigern in Deutschland hergestellt.

Zuerst ist man vor Jahren beim Einstieg in den wichtigen Switch-Markt den Weg des Einkaufs von OEM-Produkten von RubyTech gegangen, nun geht man den Schritt scheinbar auch bei den WLAN-Produkten. Dabei geht nun sogar die WLC-Verwaltbarkeit verloren und die eielegende Wollmilchsau namens LMC wird noch mehr gepusht.

Ich finde es wirklich schade, welchen Weg die Entwicklung im ITK-Bereich momentan nimmt. Die Vielfalt an Systemen geht immer mehr verloren und irgendwann haben wir dann denselben Einheitsbrei wie schon bei den stationären und mobilen Betriebssystemen. Vor Jahren gab es in beiden Welten noch interessante Nischenprodukte, die wirklich deutliche Vorteile hatten, aber auch das ist längst Geschichte.

Leider gehen auch andere Hersteller ähnliche Wege, z.B. der bintec W2022-ac läuft ebenfalls nicht mehr mit dem hauseigenen Betriebssystem "BOSS", sondern ist auch Linux-basiert:
https://www.bintec-elmeg.com/produkte/w ... 022ac-ext/
ftp://ftp.bintec-elmeg.com/WLAN/wx022ac ... v1.12.1.4/
https://www.bintec-elmeg.com/fileadmin/ ... ual_de.pdf

Irgendwie gefällt mit die aktuelle Entwicklung überhaupt nicht mehr. :(

Gruß
fildercom.
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Re: Erster LANCOM Access-Point mit Linux statt LCOS

Beitrag von VX500 » 24 Apr 2019, 09:59

Hallo in die Runde

Für mich sieht es so aus, dass Lancom den Markt für Massengeräte nicht mehr länger an sich vorbeiziehen lassen möchte.

Der umgelabelte Edimax CAP1300 wird sicherlich günstiger sein, als die bekannten Accesspoints aus eigener Produktion. Mit dem Linux OS hat er einige Einschränkungen. Aber für das vermutlich (!) vorgesehene Einsatzclientel ausreichend bestückt.

Es gibt viele Projekte, wo einfach Wireless LAN irgendwie und schnell gemacht realisert werden soll. Hotel, Schulungsräume, Supermärkte. Aus meiner Berufserfahrung als Telekomiker kann ich berichten, dass dafür ganz oft extra DSL-Anschlüsse geschaltet werden. Es entfällt somit eine administrativ ggf. vorzunehmende Trennung via VLAN, auch Firewall und IT-Security kann man sich hier sparen. Die Nutzer kommen "irgendwie" ins Internet. Fertig! Bestenfalls wird der ganze Anschluss schon am Router über einen Proxy geschickt um bei Urheberrechtsverletzungen außen vor zu sein.

Wer jetzt das große Entsetzen bekommt... doch so machen das viele Projektleiter. Separates Netz und dann gilt: "nach mir die Sintflut!" Kunde hatte als Vorgabe: billig und man kommt ins Internet. Nicht selten sogar als externe Insel-Lösung die komplett inc. Service angeleast wird. Die eigenen Admins schauen in die Röhre.


Für solche Szenarien sind die richtigen Lancom Accesspoints zu teuer. Ich vermute daher, Lancom möchte diesen Markt durch den CAP1300 (als LW-500) mitnehmen. Ein Prinzip der BWL ist make-or-buy. Hier wird Lancom vermutlich zum Ergebnis gekommen sein, das Eigenfertigung nicht rentabel ist. Das man sich die Marke Lancom damit versaut, steht wohl nicht als Problem im Lastenheft. Im Gegenteil. Wer demnächst durch den Supermarkt schlendert und/oder in einer Bücherei an die Decke schaut, sieht einen Rauchmelder, wo Lancom drauf steht.

Make-or-buy machen andere Hersteller auch. Fernost kann alles liefern was man bestellt und dafür bereit ist zu zahlen. Ich unterstelle jetzt mal, wenn man einen Container voll CAP1300 ordern würde, könnte da auch Koppelfeld als Marke drauf stehen :-) Fernost ist flexibel. Die eigene Fertigung möglicherweise nicht. Wir haben in Deutschland andere rechtliche und wirtschaftliche Rahmenbedingungen.

Ob so ein Trend gesamthaft als verdächtig zu betrachten ist, muss jeder selbst entscheiden.


Erstaunlich: der CAP1300 von Edimax kann laut Datenblatt auch den Clientmodus und einen WDS Brigdemodus. Der Lancom LW-500 kann nur als AP eingerichtet werden.

Grüße
Sascha

ua
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Re: Erster LANCOM Access-Point mit Linux statt LCOS

Beitrag von ua » 24 Apr 2019, 10:28

Moin nochmal,

die SW der Kiste basiert auf Linux.
Soweit ich die Folien noch richtig in Erinnerung habe, werden vom Linux die Grundfunktionen (Treiber, Kernel usw.) genutzt und der "Rest" wird durch LC selber bereit gestellt, daher auch die momentanen Einschränkung.

Aber es zeigt sich, das solche Geräte nötig sind. Im Projektgeschäft (Stückzahlen) braucht es sowas: Geringe Kosten, "keine" Einrichtungskosten. Das Ding an die Wand/Decke werfen, LAN dran, fertig. Den Rest macht das Mgmt.System, Aruba macht es vor ..

Die klassischen KMU-Installationen wird es m.E. (noch) nicht betreffen.

Just my 2ct

Viele Grüße

Udo
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Re: Erster LANCOM Access-Point mit Linux statt LCOS

Beitrag von hyperjojo » 24 Apr 2019, 13:38

Hallo,

ich stimme da Udo zu. Als ich im letzten Jahr von LCOS LX erfahren habe, hatte ich auch zunächst einen Schockmoment. Wenn man sich das Prinzip aber erklären lässt, kommt zu dem Schluss, dass daran nichts sonderlich verwerfliches ist.

Klar, die Hardware kommt nicht mehr von LANCOM, die kommt aus Fernost.
Das Linux darauf ist "gehärtet" und enthält nur noch die notwendigen Bestandteile, die LANCOM als sicher einstuft.
Die Entwicklung von Treibern etc. ist damit nicht mehr in dem Umfang notwendig und die Produktentwicklung deutlich einfacher und schneller.

Die R&S Firewalls kommen auch mit einem gehärteten Linux-Unterbau. Vielleicht gibt es hier ja sogar parallelen, warum die LCOS LX Entwicklung nun recht schnell fertig wurde.

Ich bin gespannt, welche Vorteile das noch bringen kann. Würde mich freuen, wenn das die neue Web-GUI dann auch bald in LCOS Geräte Einzug erhält. Und sollte LCOS LX bald mit den Features etc. zu LCOS aufschließen, wäre das sicher ein richtiger Schritt. Und ja, wir sind bei vielen Danken wie Netzteil-Kompatiblität etc. bisher verwöhnt worden :)

hyperjojo

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Re: Erster LANCOM Access-Point mit Linux statt LCOS

Beitrag von Dr.Einstein » 24 Apr 2019, 13:49

ua hat geschrieben:
23 Apr 2019, 22:08
Das Ding ist ganz frisch, "wächst" also noch, ist auch hauptsächlich für Projektgeschäft.
Ich denke, es wird genau umgekehrt werden. 99% brauchen einen reinen WLAN Access Point, Multi SSID, VLAN, .X und das Zeugs, aber nur 1% brauchen einen echten WLAN Router mit Layer 3 Routing für z.B. WLAN Bridges, Routing Protokolle wie BGP, etc.

Ich gebe der Sache vielleicht 12 Monate, dann wird sich die Absatzzahl von LX und LCOS APs umkehren. Die meisten Funktionen beim richtigen Lancom AP bleiben nunmal in den meisten Fällen ungenutzt.

Gruß Dr.Einstein

cpuprofi
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Re: Erster LANCOM Access-Point mit Linux statt LCOS

Beitrag von cpuprofi » 24 Apr 2019, 17:33

Hallo,
Dr.Einstein hat geschrieben:
24 Apr 2019, 13:49
...Ich gebe der Sache vielleicht 12 Monate, dann wird sich die Absatzzahl von LX und LCOS APs umkehren...
dann könnten die Leute (Kunden) ja auch gleich die Edimax Geräte kaufen, denn die sind nur 1/3 so teuer wie die Lancom LX und einen Controller und eine Verwaltungs-Software (welche man auch in die Cloud bringen könnte) haben die auch... :G)

Grüße
Cpuprofi

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Re: Erster LANCOM Access-Point mit Linux statt LCOS

Beitrag von fildercom » 25 Apr 2019, 10:03

@ VX500, ua, hyperjojo & Dr.Einstein:
Ja, es kann schon Sinn machen, auch günstigere Hardware für den Massenmarkt ins Sortiment aufzunehmen. Doch ich sehe dabei die Gefahr, dass die eigenen "Premium-Produkte" dann irgendwann gar nicht mehr nachgefragt werden und man diese Serie ganz aufgeben muss.

Wenn man dann aber nur noch 0815-Ware im Sortiment hat, wie es zahlreiche andere Hersteller schon lange haben (D-Link, Netgear, Zyxel usw.), ja wo bitte bleiben dann die bisherigen Alleinstellungsmerkmale einer LANCOM Systems? Dann kann ich, wie cpuprofi geschrieben hat, gleich die OEM-Ware von Edimax kaufen, die ist sogar billiger und bietet aktuell mehr Funktionen.

Fazit: Das ist ganz dünnes Eis, auf dem sich das PM mit der Einführung solcher Produkte bewegt!

PS: Ich vergleiche das auch mit dem Auto-Segment. Mein Nachbar ist Automobil-Ingenieur im Ruhestand, welcher sein ganzes Berufsleben, also ca. 40 Jahre (!) beim hier ansässigen Autobauer mit dem "Stern" im Logo gearbeitet hat. Er hat naturgemäß mehrere Fahrzeuge im Bestand, unter anderem einen Mercedes SL, Baujahr 1988 und eine Mercedes E-Klasse, Baujahr 2007. Ratet mal, welches Auto langlebiger und haltbarer ist? Richtig, der SL von 1988. Die E-Klasse hingegen rostet an Stellen, an denen es gar nicht rosten darf, am Unterboden sind schon Halterungen der Abgasanlage weg gebrochen und mussten geschweißt werden usw. Seine Meinung dazu: die neueren Mercedes-Modelle sind nicht mehr das, was die alten Fahrzeuge waren. In Punkto Qualität und Haltbarkeit macht es keinen Sinn mehr, den Aufpreis für Mercedes zu bezahlen, da die auch nicht mehr besser sind als alle anderen aus dem Mainstream-Segment. Er sieht die Ursache übrigens darin, dass die meisten Kunden die Fahrzeuge ohnehin nicht mehr lange fahren wollen, sondern lieber alle 3 Jahre auf ein neues Fahrzeug umsteigen (Leasing, kurze Finanzierungsverträge usw.). Meine Schlussfolgerung daraus ist, dass unser alter Opel Corsa B, Baujahr 1998, 47.000 km (Original) mit KEINEM Rost, weder an Unterboden noch Karosserie erhalten bleiben soll und hoffentlich mal zum Oldtimer wird. Ein stabileres und zuverlässigeres Auto hatten wir noch nie und werden wir wohl nie wieder bekommen!

Ich weiß, das war jetzt ein weiter Exkurs in die Welt der Automobile, aber ich sehe durchaus viele Parallelen zum ITK-Markt. Vielleicht denken ein paar Verantwortliche in Würselen mal drüber nach!!!
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Re: Erster LANCOM Access-Point mit Linux statt LCOS

Beitrag von MariusP » 25 Apr 2019, 12:30

Hi,
Sehr interessanter Thread. :D Toll die verschiedenen Ansichten zu lesen.
Gruß
Erst wenn der letzte Baum gerodet, der letzte Fluss vergiftet, der letzte Fisch gefangen ist, werdet Ihr merken, dass man Geld nicht essen kann.

Ein Optimist, mit entäuschten Idealen, hat ein besseres Leben als ein Pessimist der sich bestätigt fühlt.

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Re: Erster LANCOM Access-Point mit Linux statt LCOS

Beitrag von ua » 25 Apr 2019, 15:14

Hi,
Er sieht die Ursache übrigens darin, dass die meisten Kunden die Fahrzeuge ohnehin nicht mehr lange fahren wollen, sondern lieber alle 3 Jahre auf ein neues Fahrzeug umsteigen (Leasing, kurze Finanzierungsverträge usw.).
Genau das ist es doch: Öfter mal was Neues? 8)
Wir alle (Hersteller, Handel & Dienstleister) Hersteller leben vom verkaufen, nicht vom behalten!

Viele Grüße aus OBC

Udo
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Re: Erster LANCOM Access-Point mit Linux statt LCOS

Beitrag von uwe21 » 25 Apr 2019, 17:04

... und, wie mein Klempner immer sagt: "Was lange hält bringt kein Geld"

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